Zum heutigen Welttierschutztag möchten wir einmal mehr daran erinnern, welch trauriges Katzenleid bei uns in Tirol herrscht!
Dazu gehören vor allem die noch immer unzählig vielen unkastrierten Katzen und ihr Nachwuchs, die es durch das Kastrationsgesetz nicht geben dürfte.
Das Katzenbaby auf unserem Foto litt (wie der gesamte Wurf) unter Katzenschnupfen, wodurch es bereits bei der Mutter nicht mehr trinken konnte. Die Augen waren so stark entzündet, dass es ohne Behandlung bald seine Augen verloren hätte. Hätten wir das Kleine nicht behandeln können, wäre es wohl in ein paar Tagen gestorben. Nicht auszudenken, wie unzählig viele Babykatzen in Tirol jährlich noch immer ein solches Schicksal erleiden müssen.
Der Tierschutzverein für Tirol kastriert jährlich über 500 Streunerkatzen. Trotz unserer Arbeit sind auch Privatpersonen in der Verantwortung, sich um die Kastration ihrer Katzen zu kümmern – auch wenn diese verwildert oder zugelaufen sind.
Es ist keine Lösung, Katzen einfach trächtig werden zu lassen und deren Babys mehrfach jährlich über die sozialen Medien zu verschenken. Abnehmer finden solche Babykatzen immer leicht, doch zu viele andere Tiere müssen dafür grausam ihr Leben lassen. Auch die in der Regel jungen Katzenmütter geraten mit zwei bis drei Würfen im Jahr körperlich früh an ihre Grenzen und sterben bereits in einem jungen Katzenalter.
Bitte daran denken und es weitersagen: Kastration erspart Katzen sehr viel Elend!
Bitte seid so vernünftig und lasst eure Katzen kastrieren.
In der heutigen Zeit muss kein Kätzchen mehr umsonst sterben. Jeder sollte so viel Mut und Selbstbewusstsein haben, diese Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten und dazu zu stehen. Danke !!!
Ein wirklich wichtiger Beitrag, der zeigt, wie viel Leid durch unkontrollierte Vermehrung entstehen kann. Besonders traurig finde ich die Geschichte der kleinen Katze mit dem Katzenschnupfen und den stark entzündeten Augen. Gut, dass sie rechtzeitig behandelt werden konnte. Die Kastration ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Schritt, um unnötiges Katzenleid und immer mehr herrenlose Tiere zu verhindern. Danke an den Tierschutzverein für Tirol für die wichtige Arbeit und dafür, dass ihr auf dieses Problem aufmerksam macht.
LG