Vor wenigen Tagen erhielt unsere Mitarbeiterin vom Tierheim Wörgl am späten Abend einen eher ungewöhnlichen Notruf von der Polizei: In Thiersee war ein Hund zugelaufen, dessen Besitzer zuvor als vermisst gemeldet und von Polizei und Bergrettung gesucht wurde. Bereits Stunden zuvor war der ältere Herr in den Wald aufgebrochen, um seinen ursprünglich vermissten Hund zu suchen. Der unbekannte Mann wurde dabei von anderen Personen beobachtet, die eine entsprechende Meldung an die Polizei gemacht hatten. Das Gelände in der abgelegenen Gegend war sehr steil und matschig, so dass in der Nacht ein Unfall des Besitzers nicht ausgeschlossen werden konnte.

Als schließlich der Hund auftauchte, erhoffte sich die Polizei über dessen Mikrochip, Daten zur vermissten Person zu erhalten. So fuhr unsere Mitarbeiterin um 22:30 Uhr nach Thiersee und erreichte erst nach längerer Zeit im unwegsamen Gelände die Hütte, wo sich der Hund befand. Leider war der Chip des Tieres nicht registriert und konnte keine hilfreichen Informationen zum Halter geben.

Die Kollegin kümmerte sich in der Zwischenzeit um den Hund, während Polizei und Bergrettung samt Suchhundestaffel einem neu eingegangenen Hinweis nachgingen. Kurz nach Mitternacht die gute Nachricht: Der ältere Herr wurde Gott sei Dank unbeschadet gefunden. Noch bevor wir irgendwelche Fragen stellen konnten, rief er dauernd den Namen seines Gefährten, welcher ebenfalls lauthals zu winseln und zu heulen begann.

Auch für uns ein sehr berührender Einsatz mit einem Happy End für alle zwei- und vierbeinigen Beteiligten.

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