Es gibt keine Worte für die furchtbare Situation, welche sich dieser Tage in der Ukraine abspielt. Es herrscht Krieg, der uns alle betrifft und besonders die ukrainische Bevölkerung, wie auch deren Tiere, in Angst und Schrecken versetzt. Millionen Menschen haben ihr Zuhause verloren, sind auf der Flucht und dringend auf Hilfe angewiesen. Umso wichtiger ist es gerade jetzt Solidarität zu zeigen und mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, zu helfen.

So kam es, dass sich unsere Tierheimleiterin und drei unserer Mitarbeiterinnen in den frühen Morgenstunden des 01.04.2022 auf den Weg zur polnisch-ukrainischen Grenze machten. Der Kofferraum der zwei Fahrzeuge war bis zur Decke hin gefüllt mit verschiedensten Spenden, von Katzen– und Hundefutter, über Leckereien für die Vierbeiner, bis hin zu Transportboxen und Halsbänder. Zuvor wurde ein Spendenaufruf gestartet, dem viele Tierfreunde nachkamen und so wurden in kurzer Zeit viele Hilfsgüter für die Haustiere der Menschen vor Ort gesammelt. Nach einer mehrstündigen Fahrt erreichte unser Team gegen Abend die Stiftung Centaurus, die auf einem leerstehenden Bauernhof, an der polnisch-ukrainischen Grenze, ein Lager für Sachspenden errichtet hat. Dort werden in regelmäßigen Abständen Hilfsgüter direkt in die Ukraine gebracht und verteilt.

Vor Ort angekommen unterstützten uns tatkräftig einige Helfer der Organisation beim Ausladen der Autos, so konnte alles rasch in die bereitgestellten Container einsortiert werden.  Anschließend fuhren unsere Mitarbeiterinnen noch zusätzlich zu dem Einkaufszentrum „Tesco Pasaż Handlowy“, welches sich ebenfalls unweit von der Grenze befindet. Dort ist es den Menschen, die gerade die Flucht aus der Ukraine geschafft haben, möglich, sich mit den notwendigsten Utensilien einzudecken, vorübergehend dort zu übernachten und auch einige Kuscheltiere und Spielsachen warten darauf, den Kindern in dieser schwierigen Zeit etwas Freude zu bereiten. Ein kleinerer Teil der Spenden wurde so auch in diesem Hilfszentrum abgegeben, wo sich die Helfer ebenfalls sehr über unseren Besuch freuten und über jede Unterstützung äußerst dankbar waren. Nach einem ereignisreichen Tag, voller neuer Eindrücke, ging es für unser Team in ihr Nachtquartier. Am nächsten Morgen machten sich unsere Mitarbeiterinnen wieder auf den langen Weg zurück nach Tirol und erreichten um kurz nach Mitternacht das Tierheimgelände.

Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal recht herzlich bei allen Tierfreunden bedanken, die uns beim Spenden sammeln so zahlreich unterstützt haben. Vor allem in Zeiten wie diesen ist der Zusammenhalt der Bevölkerung wichtig und notwendig. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten, den Menschen und ihren Tieren vor Ort zu helfen.

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