Wusstest Du, dass Veganismus weit mehr als ein oft beschriebener Trend ist. Es ist eine bewusste  Lebensweise, die ganz ohne tierische Produkte auskommt und versucht,  die Welt ein Stückchen besser zu machen. Hinter dieser Einstellung steckt der Gedanke, dass wir Menschen mit unserem Konsumverhalten kein Tierleid verursachen sollten. Natürlich spielen auch Umwelt- und Naturschutz spielen eine wichtige Rolle, genauso Nachhaltigkeit. Veganismus ist also aktiver Tierschutz. Doch auch die Umwelt wird durch eine vegane Lebensweise massiv entlastet. Während Fleischkonsumenten durchschnittlich 7,3 Kilogramm CO2-Äquivalente am Tag produzieren, sind es bei Vegetariern 3,9 Kilogramm und bei Veganern nur noch 2,9 Kilogramm.

Wir als Tierschutzverein sind der Auffassung, dass die bewusste Entscheidung für eine vegane oder zumindest vegetarische Ernährung für den Menschen gesundheitliche Vorteile bringt, Leid und Tod für viele Millionen von Tieren vermeidet und durch einen geringeren Verbrauch von Futtermitteln, Wasser und anderen Ressourcen unsere Umwelt entlastet. Kleine Veränderungen in der eigenen Ernährungsweise machen schon einen großen Unterschied, vielleicht den Fleischkonsum herunterfahren, auf pflanzliche Michalternativen umsteigen oder ab und an mal ein neues veganes Rezept ausprobieren.

Aus diesem Grund haben wir heute, passend zur Rhabarber-Saison ein superleckeres Rhabarber-Tarte Rezept für Dich.

Wie Du vielleicht weißt sind wir mitten in der Rhabarber-Saison, die startet nämlich zwischen Anfang und Mitte April und endet am 24. Juni (Johannistag). Heißt also, wir können uns drei Monate an den sauren Stangen erfreuen und köstliche Rezepte nachkochen und nachbacken.

Jetzt aber zum wichtigen Teil – dem Rezept für eine leckere einfache vegane Rhabarber-Tarte:

Zutaten

Für den Mürbeteig:

  • 250g Weizenmehl
  • 75g Zucker
  • 125g vegane Butter (kalt)
  • kaltes Wasser nach Bedarf

Für die vegane Quarkschicht:

  • 400g veganer Quark (Alpro Skyr Style eigenet sich auch wunderbar – einfach etwas mehr Stärke verwenden)
  • 15g Stärke
  • 50ml Agavendicksaft

Außerdem:

  • 300g Rhabarber
  • Mehl zum Bestäuben
  • vegane Butter/Backspray zum einfetten

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
  2. Für den Mürbeteig Weizenmehl und Zuger vermischen. Kalte vegane Butter (am besten in Flocken) darüber geben und mit kalten Händen verkneten. Nach Bedarf könnt ihr etwas kaltes Wasser dazugeben um alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig vermengen.
  3. Den Mürbeteig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank (oder einem kalten Ort) ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit könnt ihr die Creme vorbereiten. Dafür veganen Quark, Speisestärke und Agavendicksaft in einer Schüssel glattrühren.
  5. Den Rhabarber waschen, längs halbieren und in gleich große Stücke schneiden (siehe in Bildern).
  6. Eine Tarteform mit ca. 28cm Durchmesser einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und so groß ausrollen, dass er den Boden und den Rand der Tarteform bedecken kann. Den Teig in die Form legen und leicht am Boden und Rand festdrücken. Danach könnt ihr die Quarkcreme gleichmäßig in der Form verteilen und die Rhabarberstücke darauflegen.
  7. Bei 180 Grad Celsius die Tarte ca. 30 bis 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
  8. Genießen!😊
Viel Spaß beim nachbacken und Mahlzeit!

Aufgepasst:

Hast Du vielleicht noch vegane Rezepte die wir unbedingt teilen sollten? Schick uns gerne eine E-Mail (n.schulte@tierschutzverein-tirol.at) oder kommentiert hier mit euren Lieblingsrezepten (gerne auch mit Bildern euerer Kreationen) und bald kommt ein Newsletter mit gesammelten Rezepten von EUCH.

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